Kategorie: Asiatisch

  • Garlic Teriyaki Chicken Don – Japanische Reisschale mit Knoblauch-Teriyaki-Poulet

    Garlic Teriyaki Chicken Don – Japanische Reisschale mit Knoblauch-Teriyaki-Poulet

    Teriyaki Chicken Donburi ist japanisches Soulfood in Perfektion: saftiges Poulet, glasiert in einer glänzenden, leicht klebrigen Teriyaki-Sauce und das Ganze auf dampfendem Reis serviert. Diese Version bekommt durch den Knoblauch einen extra Kick, der das Gericht noch aromatischer macht. Mit den richtigen Toppings wird daraus eine Schale, die es mit jedem japanischen Restaurant aufnehmen kann.

    Zutaten

    Für 2 Personen

    Poulet

    • 500 g Pouletgeschnetzeltes
    • 1 EL Sesamöl
    • 2 Prisen Salz und Pfeffer
    • 1 EL Kartoffelstärke (oder Maisstärke)

    Knoblauch-Teriyaki-Sauce

    • 2 EL Sojasauce
    • 2 EL Sake
    • 2 EL Mirin
    • 2 TL Zucker
    • ½ EL frisch geriebener Knoblauch
    • 2 EL Dashi-Brühe (oder Wasser)

    Zum Servieren

    • 2 Portionen gekochter japanischer Rundkornreis
    • 1 Frühlingszwiebel grün,  fein geschnitten

    Optionale Toppings

    • Japanische Mayonnaise
    • Frühlingszwiebeln, fein geschnitten
    • Kizami Nori (geschnittene Nori-Blätter)
    • Chilifäden
    • Shichimi Togarashi (japanisches Chilipulver)
    • 2 wachsweiche Eier (6½–8 Minuten gekocht)

    Zubereitung

    Poulet vorbereiten

    • In einer Schüssel mit Salz, Pfeffer und Kartoffelstärke und einem kleinen Teil der Sauce vermengen
    • Gut durchmischen, bis alles gleichmässig überzogen ist

    Poulet braten

    • Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen
    • Öl hinzufügen
    • Poulet ca. 4 – 5  Minuten braten, bis die Haut knusprig und goldbraun ist
    • Das Poulet muss noch nicht ganz durch sein – es gart in der Sauce weiter

    Teriyaki-Sauce zubereiten und glasieren

    • Sojasauce, Sake, Mirin, Zucker, Knoblauch und Dashi in einer kleinen Schüssel verrühren
    • Sauce in die Pfanne zum Poulet giessen
    • Weiterkochen, bis die Sauce sirupartig eingedickt ist
    • Poulet wenden, damit es rundherum gleichmässig glasiert wird
    • Vom Herd nehmen

    Anrichten

    • Heissen Reis in Schalen füllen (Platz für Toppings lassen)
    • Glasiertes Teriyaki-Poulet darauf anrichten
    • Mit gewünschten Toppings garnieren
    • Sofort servieren

    Tipp: Die Kartoffelstärke sorgt dafür, dass die Sauce besser am Poulet haftet und eine schön glänzende Glasur entsteht.

    Variante: Statt Pouletgeschnetzeltes funktioniert auch Pouletbrust, Lachs, Rindfleisch, Schweinefleisch oder sogar fester Tofu.

    Aufbewahren: Das Poulet (ohne Reis) hält sich im Kühlschrank 2 Tage oder eingefroren bis zu 2 Wochen. Den Reis am besten frisch zubereiten.

    Serviervorschlag: Mit einer kleinen Schale Misosuppe und eingelegtem Gemüse (Tsukemono) für ein komplettes japanisches Set-Menü.

    Bilder

    Quellen

    • Garlic Teriyaki Chicken Donburi – Sudachi Recipes https://sudachirecipes.com/chicken-teriyaki-donburi-recipe/
  • Tamagoyaki – Japanisches Omelett

    Tamagoyaki – Japanisches Omelett

    Tamagoyaki ist weit mehr als nur ein Omelett. Es ist ein Massstab für kulinarische Fertigkeit in Japan und ein täglicher Begleiter von der Bento-Box bis zum Sushi-Restaurant. So simpel es scheint, so viel Übung braucht es mit der Hitze und vor allem dem geschickten Aufrollen und Schneiden des Omeletts. Und vorallem liebe ich die rechteckige Makiyakinabe Pfanne. Ein gute Investition für alle Omelett Nerds!

    Zutaten (für 2-3 Portionen)

    • 3 grosse Eier (je 50g ohne Schale)
    • 1/2 EL Mirin (oder Zucker)
    • 1 Prise Salz
    • 1 TL Usukuchi (helle Sojasauce) oder normale Sojasauce
    • 1 EL Wasser (oder Milch) optional, für fluffigere Textur
    • 1 EL neutrales Öl zum Braten

    Zubereitung (in der rechteckigen Pfanne)

    Vorbereitung

    • Die Eier in eine Schüssel aufschlagen
    • Zucker und Salz hinzufügen
    • Sojasauce und Wasser (falls verwendet) dazugeben
    • Mit Stäbchen in Zickzack-Bewegungen sanft vermischen – nicht schaumig schlagen!
    • Die Mischung durch ein feines Sieb giessen für gleichmässige Textur

    Die Pfanne vorbereiten

    • Die rechteckige Tamagoyaki-Pfanne (Makiyakinabe) auf mittlere Hitze erhitzen
    • Die Pfanne grosszügig mit ölgetränktem Küchenpapier einölen
    • Temperaturtest: Ein Tropfen Eimischung sollte sofort zischen (160-180°C)

    Die Schicht-für-Schicht-Technik

    Erste Schicht:

    • Eine dünne Schicht Eimischung (etwa 1/3 der Eiflüssigkeit) in die Pfanne giessen
    • Die Pfanne schwenken, damit sich die Mischung gleichmässig verteilt
    • Luftblasen mit Stäbchen durchstechen
    • Wenn der Boden fest ist, die Oberseite aber noch leicht flüssig (20% flüssig), von hinten nach vorne rollen (Mit zwei Holzkochlöffeln / Für Profis: mit Stäbchen)
    • Die gerollte Portion nach hinten schieben

    Zweite Schicht:

    • Wichtig: Die Pfanne erneut ölen
    • Die nächste Portion Eimischung eingiessen
    • Die bereits gerollte Portion anheben, damit die frische Mischung darunter fliessen kann
    • Wieder warten bis der Boden fest ist
    • Die neue Schicht über die alte rollen – von hinten nach vorne

    Dritte Schicht:

    • Prozess wiederholen: ölen, giessen, anheben, warten, rollen
    • Nach dem letzten Rollen das Omelett gegen die Pfannenwände drücken für die rechteckige Form

    Finalisierung

    • Das fertige Tamagoyaki auf ein Schneidebrett legen
    • In eine Bambusmatte einwickeln und 5 Minuten ruhen lassen für perfekte Form
    • Halbieren und danach nochmals dritteln oder vierteln
    • Warm servieren

    Bilder

    Quellen

    Rezepte und Techniken:

    Hintergrundinformationen und Geschichte:

    Spezialisierte Pfannen und Ausrüstung:

    Regionale Varianten und Kultur:

    Umfassende Guides und Details:

    Moderne Variationen und Fusion:

    Bento-Kultur und Verwendung:

     

  • Sesam Meatballs mit süss-scharfer Sauce

    Sesam Meatballs mit süss-scharfer Sauce

    Einleitung

    Fleischbällchen einmal anders: Statt sie wie gewohnt in Tomatensauce zu servieren, kommen diese hier mit einer überraschenden Geschmackskombination daher. Sesamöl, Hoisin, Erdnussbutter und Sriracha machen diese Fleischbällchen zu einem echten Geschmackserlebnis. Sie sind würzig, leicht scharf, angenehm süss und perfekt für alle, die etwas Abwechslung auf dem Teller lieben. Die Zubereitung ist einfach – das Ergebnis dafür umso raffinierter. Ideal mit einer Schüssel Reis, im Sandwich oder zu Ramen Noodles.

    Zutaten

    Für die Fleischbällchen:

    • 225 g Rinderhackfleisch
    • 225 g Schweinehackfleisch
    • 1 TL Sesamöl
    • 50 g Panko oder Semmelbrösel
    • 0.25 TL grobes Salz
    • 0.25 TL gemahlener Ingwer
    • 1 Ei
    • 1 TL gehackter Knoblauch
    • 60 ml geriebene gelbe Zwiebel (ca. ¼ Zwiebel)

    Für die Sauce:

    • 30 ml Hoisin-Sauce
    • 30 ml Sojasauce (natriumreduziert empfohlen)
    • 30 ml Ketchup
    • 30 ml heller brauner Zucker
    • 1½ EL cremige Erdnussbutter
    • 1 TL Sesamöl
    • 1 TL frisch geriebener Ingwer
    • 1½ TL Sriracha-Sauce (nach Geschmack)
    • ½ TL gehackter frischer Knoblauch

    Optional zum Garnieren:

    • geröstete Sesamsamen
    • Frühlingszwiebeln in feine Ringe geschnitten

    Zubereitung

    • Backofen vorheizen auf 230 °C (Ober-/Unterhitze). Ein Backblech mit Alufolie auslegen und mit etwas Öl oder Spray einfetten.
    • In einer grossen Schüssel das Rinder- und Schweinehackfleisch mit Sesamöl, Panko, Salz, Ingwer, Ei, Knoblauch und der geriebenen Zwiebel gut vermengen – am besten mit den Händen. Nicht zu lange kneten.
    • Aus der Masse kleine Fleischbällchen formen (etwa 3 cm Durchmesser) und auf das vorbereitete Backblech legen.
    • Im Ofen ca. 12 Minuten backen, bis sie gar und leicht gebräunt sind.
    • Währenddessen die Sauce zubereiten: Alle Zutaten für die Sauce in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze unter Rühren erwärmen, bis alles gut verbunden und warm ist.
    • Die fertig gebackenen Fleischbällchen in eine grosse Schüssel geben und mit der Sauce übergiessen. Gut vermengen, sodass alle Bällchen überzogen sind.
    • Nach Wunsch mit geröstetem Sesam und Frühlingszwiebeln garnieren – servieren und geniessen!

     

    Bilder

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  • Chicken fried Rice

    Chicken fried Rice

    Wer sagt, dass man für authentischen gebratenen Reis einen Wok braucht? Dieses Rezept bringt den Geschmack Asiens direkt in deine Küche – mit einer ganz normalen Bratpfanne. Einfach, schnell und ideal, um übrig gebliebenen Reis in ein köstliches Gericht zu verwandeln. Knackiges Gemüse, zartes Poulet und würzige Aromen machen diesen gebratenen Reis zum perfekten Comfort Food für den Alltag.

    Zutaten

    Für das Poulet

    • 300 g Poulet Filet
    • 0.5 Teelöffel Salz
    • 0.5 TL

    Für den gebratenen Reis

    • 3 Esslöffel Rapsöl (oder anderes hitzebeständiges Öl), aufgeteilt
    • 3 grosse Eier, verquirlt
    • 1 grosse Zwiebel, gewürfelt
    • 2 Knoblauchzehen, gehackt
    • 2 Teelöffel Ingwer, gehackt
    • 1 grosse Karotte, geschält und gewürfelt
    • 1 Tasse gefrorene Erbsen, unter warmem Wasser aufgetaut
    • 4 Tassen gekochter Reis (vorzugsweise vom Vortag)
    • 2 Frühlingszwiebeln, in Scheiben geschnitten (weisse und hellgrüne Teile getrennt)
    • Opt. Chiliflocken
    • 2.5 EL Sojasauce
    • 1 Teelöffel Sesamöl

    Zubereitung

    Poulet vorbereiten
    Das Poulet in 1 bis 1,5 cm grosse Würfel schneiden. Mit Salz und Paprika in einer kleinen Schüssel Etwa 10 Minuten ruhen lassen (in dieser Zeit können die anderen Zutaten vorbereitet werden).

    Eier braten
    Eine Pfanne oder einen Wok bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. 1 Esslöffel Öl hinzufügen und die verquirlten Eier hineingeben. Mit einem Spatel die Eier schnell rühren, bis sie gestockt sind. Aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen.

    Poulet braten
    Einen weiteren Esslöffel Öl in die Pfanne geben. Das Poulet hinzufügen und 4 bis 5 Minuten unter gelegentlichem Rühren braten, bis es durchgegart ist. Aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen.

    Gemüse anbraten
    Den restlichen Esslöffel Öl in die Pfanne geben. Zwiebeln, Karotten, Knoblauch und Ingwer hinzufügen. Etwa 3 bis 4 Minuten braten, bis die Karotten weich sind. Die aufgetauten Erbsen und die weissen Teile der Frühlingszwiebeln hinzufügen und weitere 30 Sekunden braten.

    Reis hinzufügen
    Den gekochten Reis in die Pfanne geben und gut mit dem Gemüse vermengen.

    Würzen und kombinieren:
    Sojasauce und Sesamöl über den Reis giessen und gut vermengen. Das gebratene Poulet und die Eier zurück in die Pfanne geben und alles gut durchmischen. Evt. auch mit Chiliflocken würzen. Die Pfanne vom Herd nehmen und mit den grünen Teilen der Frühlingszwiebeln garnieren.

    Bilder

    Quellen

     

  • Wafu – Japanisches Salatdressing

    Wafu – Japanisches Salatdressing

    Wafu Dressing zubereiten fühlt sich an wie Zaubertrank für Asterix und Obelix machen. Es gibt kein Standardrezept, sondern tausend Variationen bezüglich der Zutaten (siehe Quellen). Hier ist mein Zaubertrank; ein gutes Basisrezept um mal irgendwo zu starten.

    Zutaten

    Flüssigkeiten

    Zutat Menge (ml) Verhältnis
    Sojasauce 80 ml 4 Teile
    Reisessig 60 ml 3 Teile
    Neutrales Öl 40 ml 2 Teile
    Geröstetes Sesamöl 10 ml 0.5 Teil
    Mirin 10 ml 0.5 Teil
    Summe 200 ml 10 Teile

    Gewürze

    • 1 TL Zucker oder Ahornsirup

    • 1 TL frisch geriebener Ingwer

    • 1 TL geriebener Knoblauch

    • 1 TL gerösteter Sesam

    • Chiliflocken oder frisch gemahlener Pfeffer nach Geschmack

    Zubereitung

    1. Alle Zutaten in ein Schraubglas oder einen Shaker geben.

    2. Kräftig schütteln, bis sich alles gut verbunden hat.

    3. Abschmecken – bei Bedarf etwas mehr Süße oder Säure hinzufügen.

    Tipp:

    Für extra Umami kann man noch 1 TL geriebene Zwiebel oder etwas Dashi-Pulver einrühren.

     

    Quellen

    • https://sumikai.com/japan-erleben/rezepte/wafu-%E5%92%8C%E9%A2%A8-japanisches-salatdressing-221930/
    • https://www.justonecookbook.com/wafu-dressing-japanese-salad-dressing/
    • https://iamafoodblog.com/how-to-make-that-awesome-salad-dressing-you-have-at-every-japanese-restaurant-wafu-japanese-salad-dressing/
    • https://www.wandercooks.com/wafu-dressing/