Lepinje – Bosnisches Fladenbrot

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Brot

Das folgende Rezept „Lepinje – Bosnisches Fladenbrot“ ist eine unverzichtbare Beilage für Ćevapčići im Fladenbrot. Andererseits ist es ein gutes Grundrezept für ein „Pita-Brot“.

Ich backe Lepinje zum ersten Mal. Daher sind das Rezept und die Bilder in der Gallerie auch ein erstes Experiment, wie die Fladenbrote gestaltet werden können. Mit Muster, ohne Muster, mit Sesam Belag… (siehe Gallerie). Es sind grossartige Fladenbrote, welche mit wenig Zeit und Aufwand immer gelingen. Noch nicht perfekt am Original, dafür umso alltagstauglicher.

Zutaten

  • 500 g Weissmehl
  • 150 ml Milch
  • 150 ml Wasser (lauwarm)
  • 5 gute Esslöffel Crème fraîche
  • 1 Packung Trockenhefe
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • Öl zum Bestreichen
  • Sesam zum Bestreuen

Zubereitung

Teig

  • Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde machen
  • Milch, Wasser, Zucker, Trockenhefe verrühren
  • Obige Hefeflüssigkeit in die Mulde geben
  • 15 Min ziehen lassen
  • Crème fraîche dazugeben
  • Salz dazu geben
  • Mit einer Teigkarte verrühren
  • In der Maschine oder von Hand 5 Minuten zu einem feuchten Teig kneten
  • Schüssel mit einem feuchten Tuch abdecken und Teig um das doppelte aufgehen lassen (min. 60 Minuten).

Brötchen

  • Arbeitsfläche leicht bemehlen
  • Teig in 4 Teile abstechen
  • 4 runde Kugeln formen (ohne weiteres Kneten, damit das Gas nicht entweicht)
  • Brötchen auf einen fingerbreit flach drücken
  • Während der Ofen vorheizt (300 Grad) ca. 15 Min weiter aufgehen lassen

Gestaltungsvarianten:

    • Nur mit Öl bestreichen
    • Mit Messer kreuzartig einschneiden
    • Mit Öl bestreichen und mit Sesam bestreuen

Backen

  • Ofen auf 300 Grad vorheizen (Unter- / Oberhitze)
  • 7 -10 min Backen in mittlerer Rille
  • Backblech herausnehmen
  • Brote mit wenig Wasser bepinseln und auf ein Kuchengitter stellen

Bilder

Reflexion

Es sind grossartige Fladenbrote, welche mit wenig Zeit und Aufwand immer gelingen. Ehrlicherweise sind sie noch nicht perfekt, bzw. so wie ich mir das als Original vorstelle. Es gibt drei Stellschrauben im Rezept. Erstens: der Teig muss richtig feucht sein (in diesem Rezept zuwenig). Zweitens: der Ofen muss wirklich heiss sein (ein Problem eines normalen Haushaltsofens). Nächstes Mal backe ich die Brote bei mehr als 300 Grad auf dem Gasgrill oder im Backofen mit einem Pizzastein. Drittens: Zeit für Autolyse. Zeit für Mehl, Hefe und Zucker zu interagieren. Es erhöht das Volumen durch Klebestruktur. Pitabrote sind eher flach, mit wenig Struktur, dafür charakteristisch grossen Blasen. Daher vielleicht weniger lang zuwarten und den Teig ziemlich direkt mit allen Zutaten kneten…

Quellen

 

 

 

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