Autor: Ralph

  • Bagels

    Bagels

    Gute Bagels sind Mangelware. Nicht die Abgepackten von Grossverteilern, sondern die vom Bäcker. Das Gebäck ist offenbar noch immer nicht richtig in der Schweiz angekommen. Da hilft nur Eines: selber backen. Bagels mit Rührei und Speck zum Frühstück sind ein „Special-Treat“. Die folgenden Bagels eignen sich übrigens gut zum Einfrieren. Kurz im Steamer mit dem „Regenerieren Knusprig-Programm“ aufbacken und ein perfektes Sonntags-Frühstück steht an.


    Zutaten

    (Für 8 – 10 Bagels)

    • 500 g Mehl
    • 1 Paket Trockenhefe
    • 1,5 EL Zucker
    • 1 TL Salz
    • 2 EL Öl
    • 300 – 320 ml lauwarmes Wasser
    • Backpapier für das Backblech
    • 1 EL Honig für das Kochwasser
    • 1 Ei, verschlagen, zum Bestreichen

    Zubereitung

    Das Mehl mit Trockenhefe mischen. Zucker, Salz, 300 ml lauwarmes Wasser, Öl hinzufügen, mit einem elektrischen Handrührgerät zu einem elastischen Teig rühren. Das kann durchaus 10 Minuten dauern! Etwas Mehl über den Teig stäuben, abdecken und 1 Stunde gehen lassen.

    Die Arbeitsfläche dünn mit Mehl bestäuben. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig zu 8 Kugeln formen und daraus dann Bagels: Einen Kochlöffelstiel durch die Mitte bohren und das Loch durch kreisende Bewegungen erweitern. Es soll etwa 4 cm groß sein. Die Bagels mit ausreichendem Abstand (da sie noch aufgehen), nebeneinander auf das Blech legen. Abdecken und wieder eine halbe Stunde gehen lassen.

    Den Backofen auf 220 Grad vorheizen (Umluft 200). In einen breiten Topf zur Hälfte Wasser füllen, den Honig dazugeben und alles leicht zum Kochen bringen. Jeweils zwei „Rohlinge“ mit der Oberseite nach unten (ganz, ganz vorsichtig, damit sie nicht zusammen fallen!) in das kochende Wasser legen, etwa 30 Sek. ziehen lassen, behutsam umdrehen und nochmals ziehen lassen Mit einer Schaumkelle herausnehmen, kurz abtropfen lassen und auf das gefettete oder mit Backpapier belegte Blech legen. Mit dem verschlagenen Ei bestreichen. Auf dem mittleren Einschub des Backofens etwa 20 Minuten hellbraun backen.

    Ganz einfache Variation: Die blanchierten Bagels von einer Seite in Mohn oder Sesam drücken, die man auf eine Untertasse geschüttet hat. Oder für pikante Bagel Röstzwiebeln in den Teig einarbeiten. Ich finde übrigens, die Mühe des Bagelsbackens lohnt für diese kleine Menge nicht und bereite (mindestens) das doppelte zu. Die Bagel lassen sich sowohl in blanchiertem als auch in gebackenem Zustand prima einfrieren.

    Quellen

    Bilder

  • Maggia Brot

    Maggia Brot

    Die Geschichte zum Rezept

    Das Maggia Brot verfolgt mich. Als Jugendlicher habe ich zum ersten Mal ein Maggia Brot aus dem Holzofen in Sonogno im Verzascatal gegessen, was mich unmittelbar an die Geschichte der „Schwarzen Brüder“ – eines meiner Lieblingsbücher aus der Kindheit-  erinnert hatte. Dieses Brot verfolgte mich auf beruflichen Stationen. In Chur gibt es das Brot bei der Bäckerei Merz und auch auf meinem aktuellen Arbeitsweg in Wildegg bei der der Bäckerei Moosberger und der Bäckerei Richner in Veltheim.

    Während meiner Zeit in Zürich könnte ich kein annähernd gutes Maggia Brot finden und habe es daher mit unterschiedlichen Quellen aus dem Internet nachgebacken. Und das ist der Zwischenstand.

    Zutaten

    Weizensauerteig
    • 20g Weizenmehl 550
    • 20 g Wasser
    • 2.5 g Anstellgut 

    Hauptteig

    • obiger Weizensauerteig
    • 100g Weissmehl – Altbach Mühle
    • 100g Ruchmehl Dunkel – Altbach Mühle
    • 100 g Roggenmehl hell – Altbach Mühle
    • 10 g Roggenvollkornmehl – Walliser Roggenmehl Coop
    • 10 g Frischhefe
    • 250 g Wasser
    • 6 g Salz
    • 2 TL Ahornsirup

    Zubereitung

    Vorbereitung

    • 70-90 Minuten Gare (je nach Zimmertemperatur), dann dehnen und falten.
    • Weitere 70-90 Minuten Gare. Erneut dehnen und falten. 10 Minuten ruhen lassen.
    • Auf Backblech 45 Minuten gehen lassen.
    • Bemehlen

    Backen

    • Bei 250°C fallend auf 230°C mit Dampf 50-60 Minuten dunkelbraun backen. 

    Quellen