Kategorie: Pasta

  • Ragù Bianco

    Ragù Bianco

    Der Ragù Bianco ist eine wunderbare Alternative zum klassischen Ragù mit Tomaten, eine Sauce, die in ihrer Schlichtheit besticht und dennoch unglaublich aromatisch und reichhaltig schmeckt. Ohne die Tomatensauce entsteht ein besonders delikates, cremiges Ragù, das perfekt zu frischer Pasta wie Tagliatelle, Pappardelle, Penne oder in die Lasagne passt. Das Geheimnis liegt in der langen Kochzeit, die dem Fleisch Zeit gibt, zart zu werden und seinen vollen Geschmack an die Sauce abzugeben. Echter Comfort Food für Familien- oder Freundesessen.

    Zutaten

    • 450 g gemischtes Hackfleisch (Rind und Schwein)
    • 50 g Butter
    • 1 Karotte
    • Sellerie (optional)
    • 1 Zwiebel
    • 1/2 Glas trockener Weisswein
    • Rindsbouillon (nach Bedarf, heiss)
    • Olivenöl
    • Salz
    • Pfeffer

    Zubereitung

    Soffritto vorbereiten

    • Sellerie, Karotte und Zwiebel sehr fein hacken
    • In einem schweren Topf Olivenöl und Butter erhitzen
    • Das gehackte Gemüse bei niedriger Hitze langsam glasig dünsten

    Fleisch anbraten

    • Das Hackfleisch zugeben und bei hoher Hitze anbraten
    • Dabei ständig rühren und mit einem Löffel auflockern, damit keine grossen Klumpen entstehen
    • Das Fleisch sollte schön gebräunt sein

    Ablöschen und köcheln

    • Mit dem Weisswein ablöschen und verdampfen lassen
    • Mit Salz, Pfeffer, Paprika würzen
    • Den Topf mit einem Deckel abdecken (nicht komplett verschliessen)
    • Die Hitze auf eine tiefe Stufe reduzieren
    • Mindestens 0.5 Stunden köcheln lassen
    • Dabei regelmässig etwas heisse Rinderbrühe nachgiessen, damit das Ragù nicht austrocknet

    Serviervorschlag: Das Ragù Bianco eignet sich hervorragend zu Tagliatelle oder Pappardelle, kann aber auch für Lasagne oder als Füllung für gefüllte Pasta verwendet werden. Mit frisch geriebenem Parmesan servieren.

     

    Quellen

    • Ragù bianco – Cucchiaio d’Argento https://www.cucchiaio.it/ricetta/ricetta-ragu-bianco/
  • Spaghetti alla Carbonara

    Spaghetti alla Carbonara

    Spaghetti alla Carbonara

    Die Carbonara ist das heilige Gericht der römischen Küche und wer sie einmal richtig gegessen hat, versteht warum. Dieses Rezept folgt der originalen Tradition: nur Eigelb, Guanciale, Pecorino Romano und schwarzer Pfeffer. Keine Panna, keine Zwiebel, kein Knoblauch. Die Magie liegt in der Technik: Die Hitze der Pasta verwandelt Eigelb und Käse in eine seidige Crème, während das knusprige Guanciale für den nötigen Biss sorgt. Ein Gericht, das in der Einfachheit seine Perfektion findet.

    Zutaten

    Für 4 Personen

    • 320 g Spaghetti (oder Linguine)
    • 150 g Guanciale
    • 5 Eigelb
    • 75 g Pecorino Romano, fein gerieben
    • min. 1 Tasse Pastawasser
    • Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
    • Salz für das Pastawasser (sparsam dosieren)

    Zubereitung

    Guanciale vorbereiten

    • Schwarte vom Guanciale entfernen
    • In etwa 0.5 cm dicke Streifen schneiden
    • In einer beschichteten Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze langsam auslassen
    • Ca. 10–15 Minuten braten, bis das Fett glasig und das Fleisch goldbraun und knusprig ist
    • Guanciale herausnehmen und beiseitestellen
    • Das ausgelassene Fett in der Pfanne belassen

    Crème zubereiten

    • Eigelb in eine Schüssel geben
    • Den grössten Teil des Pecorino dazugeben (etwas zum Garnieren aufheben)
    • Grosszügig schwarzen Pfeffer darübermahlen
    • Mit einer Gabel zu einer glatten Crème verrühren

    Pasta kochen

    • Reichlich Wasser zum Kochen bringen
    • Sparsam salzen (der Pecorino bringt bereits viel Würze)
    • Spaghetti al dente kochen
    • Vor dem Abgiessen mindestens eine Tasse Kochwasser abschöpfen

    Zusammenführen

    • Pasta direkt in die Pfanne mit dem Guanciale-Fett geben
    • Einen Schöpflöffel Kochwasser hinzufügen
    • Kurz schwenken, um die Pasta mit dem Fett zu überziehen
    • Pfanne vom Herd nehmen (DER entscheidende Trick!)
    • Eigelb-Pecorino-Crème zur Pasta geben
    • Schnell und kräftig durchmischen
    • Bei Bedarf etwas Kochwasser zugeben, bis eine seidige Crème entsteht
    • Guanciale unterheben

    Anrichten

    • Sofort auf vorgewärmte Teller verteilen
    • Mit restlichem Pecorino bestreuen und etwas Guanciale dekorieren
    • Frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer darübergeben

    Wichtig: Gib die Eiermischung niemals bei eingeschalteter Flamme zur Pasta, sonst hast du Rührei statt Crème. Die Restwärme der Pasta reicht völlig aus.

    Tipp: Die Carbonara muss sofort serviert werden. Sie wartet auf niemanden, aber alle warten auf sie.

    Bilder

    Quellen

    • Spaghetti alla Carbonara – Giallo Zafferano https://ricette.giallozafferano.it/Spaghetti-alla-Carbonara.html
  • Linguine mit Salbei und Speck 🍝 

    Linguine mit Salbei und Speck 🍝 

    Einleitung

    Dieses Gericht ist ein echter Klassiker für alle, die es würzig und unkompliziert mögen. Die Kombination aus Speck, Salbei und Sbrinz macht diese Pasta zu einem schnellen, aber raffinierten Genuss – perfekt für ein Mittagessen unter der Woche oder ein unkompliziertes Abendessen.

    Zutaten (für 4 Portionen)

    • 500 g Linguine

    • 5 grosse, frische Salbeiblätter

    • 200 g Speckwürfeli

    • 80 g Butter

    • 100 g Sbrinz gerieben

    • 2 EL Pininenkerne
    • Schwarzer Pfeffer

    • 1 dl Pastawasser  

    Zubereitung

    1. Die Linguine nach Packungsanweisung in Salzwasser al dente kochen.

    2. Währenddessen den Salbei waschen, trocknen und die Blätter in feine Streifen schneiden.

    3. Den Speck in einer grossen Pfanne ohne zusätzliches Fett bei mittlerer Hitze knusprig anbraten.

    4. Pininienkerne dazu geben und leicht anrösten
    5. Die Butter zum Speck geben und schmelzen lassen.

    6. Den Salbei hinzufügen und kurz mitrösten, bis er aromatisch duftet.

    7. Die abgegossenen Linguine direkt in die Pfanne geben und gut mit der Speck-Salbei-Butter vermengen

    8. Den geriebenen Sbrinz darüberstreuen

    9. Einige Esslöffel Pastawasser dazugeben
    10. Mit frisch gemahlenem Pfeffer würzen und gut vermengen

    Bilder

    Quelle

    Originalrezept von GuteKueche.at: Spaghetti mit Salbei und Speck

  • Tagliatelle mit Lammwürfeln

    Tagliatelle mit Lammwürfeln

    „Also Lamm ist nicht so meine Sache“. Das wäre etwa mein Leitspruch, mein Vorurteil der letzten Jahre gewesen. Ein schönes Nierstück in Würfel geschnitten, kräftig gewürzt und kurz angebraten hat dazu geführt, dass Lamm regelmässig auf der Speisekarte steht. Und so geht’s:

    Zutaten

    • 300g Lammnierstück (150-200g pro Person)
    • Cherry Tomaten
    • 2 Frühlingszwiebeln
    • Rosmarin
    • Weisswein
    • 2 Knoblauchzehen
    • Hühnerbouillon
    • Tagliatelle

    Anleitung

    • Lammnierstück in kleine Würfel schneiden
    • Würzen (Pfeffer, Fleischgewürz, Paprika, etwas Mehl bestäuben)
    • Fleisch anbraten ca. 5 Min.
    • etwas Rosmarin & Knoblauch dazu geben (Rest für später)
    • mit Weisswein ablöschen
    • rausnehmen & kalt stellen
    • Frühlingszwiebeln & Knoblauch anbraten
    • Cherry Tomaten anbraten
    • würzen (salz, pfeffer, Rosmarin)
    • mit Bouillon ablöschen und einkochen (ca. 15 min.)
    • Tagliatelle al dente kochen
    • Lammfleisch zu Sauce geben, erwärmen
  • Orecchiette alla Salsiccia di Vitello

    Orecchiette alla Salsiccia di Vitello

    Pasta alla Salsiccia verfolgt mich das halbe Leben. Damit auch die Variationen, wie die Wurst serviert wurde. Grilliert, gebraten, als Meatballs geformt oder aus dem Darm gepellt und geschnitten. Ich habe mich dieses Mal für die letztere Variante entschieden.


    Zutaten

    • 200g Salsiccia di Vitello
    • 100g Speckwürfel
    • Cherrytomaten
    • Frühlingszwiebeln
    • Salbei
    • Rosmarin
    • 2dl Boullion
    • 1 EL Olivenöl zum Anbraten
    • 250g Orecchiette

    Zubereitung

    • Darm der Salsiccia mit einem feinen Schnitt öffnen und Wurst heraustrennen. In kleine Würfel schneiden
    • Cherry Tomaten halbieren
    • Kräuter und Zwiebel fein schneiden
    • Speckwürfel kurz anbraten und Salsiccia Würfel dazugeben
    • Würzen mit Salz, Pfeffer, Paprika
    • Tomaten mit in der Pfanne andünsten und Hälften mit Kochlöffel leicht „auspressen“ damit das Tomatenmark austritt und leicht ankocht
    • Frühlingszwiebeln mit in der Pfanne andünsten
    • Kräuter dazugeben
    • Mit Bouillon ablöschen und 10min auf mittlerer Stufe kochen lassen
    • In der Zwischenzeit die Orecchiette ansetzen (lange Kochzeit ca. 12min)
    • Mit Reibkäse und einigen Scheiben Ciabatta servieren 

    Bilder