Kategorie: Asiatisch

  • Hoisin-Chicken aus dem Wok

    Hoisin-Chicken aus dem Wok

    Hoisin-Sauce ist das süss-würzige Herzstück der chinesischen Küche. Eine dicke, aromatische Paste aus fermentierten Sojabohnen, Knoblauch und Gewürzen, die Pouletstücke in ein glänzendes, karamellisiertes Wohlfühlgericht verwandelt. Dieses Rezept ist schnell genug für einen Wochentag, aromatisch genug fürs Wochenende und Kinder lieben die süssliche Sauce. Dazu ein duftender Jasminreis, fertig ist das Familienessen.

    Zutaten

    für 4 Personen

    Für das Hähnchen

    • 500 g Pouletbrust
    • 2 EL Hoisin-Sauce
    • 1 EL Sojasauce (hell)
    • 1 TL Sesamöl
    • 1 TL Speisestärke
    • 1 Knoblauchzehe, gepresst
    • 1 TL frischer Ingwer, gerieben

    Für die Wok-Sauce

    • 3 EL Hoisin-Sauce
    • 1 EL Sojasauce
    • 1 EL Reisweinessig (Alternative: Apfelessig)
    • 1 TL Honig
    • 50 ml Hühnerbrühe (oder Wasser)
    • 1 TL Speisestärke

    Gemüse & Rest

    • 3 Rüebli
    • 2 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
    • 1 Handvoll Cashewnüsse (geröstet)
    • 2 EL neutrales Öl (z.B. Erdnussöl)
    • 300 g Jasminreis (roh)
    • Sesam zum Garnieren

    Zubereitung

    Reis kochen

    • Jasminreis mit der 1.5-fachen Menge Wasser aufkochen
    • Hitze auf Minimum reduzieren, 12 Min. mit Deckel garen
    • Vom Herd nehmen, 5 Min. ziehen lassen

    Hähnchen marinieren

    • Poulet in mundgrosse Stücke schneiden
    • Hoisin-Sauce, Sojasauce, Sesamöl, Stärke, Knoblauch und Ingwer verrühren
    • Poulet Stücke darin wenden, 10–15 Min. marinieren lassen

    Sauce anrühren

    • Alle Saucenzutaten (Hoisin, Soja, Essig, Honig, Brühe, Stärke) in einem kleinen Schälchen verrühren und bereitstellen

    Wok erhitzen & braten

    • Öl im Wok auf hoher Hitze erhitzen bis es leicht raucht
    • Poulet portionsweise scharf anbraten (ca. 3–4 Min.), bis es goldbraun und durchgegart ist – herausnehmen
    • Rüebli im gleichen Wok 2 Min. anbraten
    • Poulet wieder in den Wok geben
    • Sauce angiessen, alles gut schwenken bis die Sauce eindickt und glänzt (ca. 1–2 Min.)
    • Frühlingszwiebeln und Cashews unterrühren

    Anrichten

    • Reis in Schüsseln oder auf Teller geben
    • Hoisin-Chicken darüber verteilen
    • Mit Sesam, Cashew Nüssen und restlichen Frühlingszwiebeln garnieren

     

    Bilder

    Quellen

    • Inspiration: Klassisches chinesisch-amerikanisches Hoisin Chicken
  • Das kleine 1×1 der asiatischen Saucen

    Das kleine 1×1 der asiatischen Saucen

    Wer asiatisch kochen will, braucht die richtigen Saucen im Schrank. Aber welche davon ist eigentlich wofür gedacht? Und was passiert, wenn man sie verwechselt? Ein Überblick über sechs Saucen, die in keiner Asia-Küche fehlen sollten.

    Hoisin Sauce

    Dickflüssig, dunkel und süsslich würzig. Hoisin wird aus fermentierten Sojabohnen hergestellt und mit Knoblauch, Chili und Gewürzen verfeinert. Der Name bedeutet übersetzt «Meeresfrüchte», obwohl die Sauce ironischerweise gar keine enthält.

    Einsatz: Glasur für Peking-Ente, Dip für Reispapier-Rolls, Würze in Stir-Frys. Auch genial als Marinade für Rippchen auf dem Grill.

    Tipp: Sparsam dosieren. Hoisin ist intensiv und kann ein Gericht schnell dominieren.

    Teriyaki Sauce

    Die japanische Antwort auf BBQ-Sauce. Teriyaki besteht im Kern aus Sojasauce, Mirin (Reiswein) und Zucker. Die Mischung karamellisiert beim Braten und gibt Fleisch oder Fisch den typischen süss-salzigen Glanz. «Teri» bedeutet Glanz, «yaki» bedeutet gegrillt.

    Einsatz: Marinieren von Poulet, Lachs oder Tofu. Glasieren beim Grillieren. Auch als schnelle Pfannensauce für Gemüse mit Reis.

    Tipp: Teriyaki brennt wegen des Zuckeranteils schnell an. Erst gegen Ende der Garzeit dazugeben oder bei mittlerer Hitze arbeiten.

    Oyster Sauce (Austernsauce)

    Der stille Star der chinesischen Küche. Dunkel, dickflüssig und voller Umami. Hergestellt aus Austernextrakt, Sojasauce und Zucker. Die Sauce schmeckt dabei nicht nach Fisch oder Meer, sondern bringt eine tiefe, herzhafte Würze ins Essen.

    Einsatz: Der Allrounder für Stir-Frys, Wok-Gemüse und Nudeln. Besonders gut zu Brokkoli, Pak Choi oder grünen Bohnen. Auch als Bestandteil von Marinaden.

    Tipp: Oyster Sauce ist der Geheimtrick, wenn einem Gericht «etwas fehlt». Ein Esslöffel davon hebt fast jedes Wok-Gericht auf ein neues Level.

    Fish Sauce (Nam Pla)

    Klein, aber mächtig. Fish Sauce ist dünnflüssig, bernsteinfarben und riecht in der Flasche ziemlich intensiv. Hergestellt wird sie aus fermentiertem Fisch und Salz. In der südostasiatischen Küche ersetzt sie praktisch das Salz.

    Einsatz: Unverzichtbar in Pad Thai, grünem Curry, Som Tam (Papayasalat) und praktisch jedem thailändischen oder vietnamesischen Gericht. Auch grossartig in Salatdressings.

    Tipp: Nicht erschrecken. In der Flasche riecht Fish Sauce streng. Im Gericht verliert sich der Geruch komplett und hinterlässt nur eine runde, salzige Tiefe. Wenige Tropfen genügen.

    Spring Roll Sauce (Nam Jim Buay)

    Süss-sauer mit fruchtiger Pflaumennote. Diese Sauce ist kein Kochwürzmittel, sondern ein reiner Dip. Dünnflüssig, leicht klebrig und mild im Geschmack.

    Einsatz: Der klassische Begleiter zu frittierten Frühlingsrollen, Wan Tans, Dumplings und Satay-Spiessen. Auch schön zu Sommerrollen aus Reispapier.

    Tipp: Lässt sich mit frisch gehacktem Koriander und etwas Limettensaft aufpeppen.

    Sweet Chilli Sauce (Nam Jim Kai)

    Die vielseitigste Dip-Sauce im asiatischen Sortiment. Süss, leicht scharf und mit sichtbaren Chiliflocken. Passt zu fast allem und ist auch bei Asia-Einsteigern sofort beliebt.

    Einsatz: Dip für Poulet-Nuggets, Crevetten, Frühlingsrollen. Basis für schnelle Salatdressings. Glasur für Lachs oder Pouletflügel im Ofen.

    Tipp: Sweet Chilli Sauce gemischt mit etwas Limettensaft und Fish Sauce ergibt ein schnelles Thai-Dressing, das auf jedem Salat funktioniert.

    Kochen, Würzen oder Dippen?

    Der wichtigste Unterschied liegt in der Anwendung. Diese drei Kategorien helfen bei der Orientierung:

    Zum Mitkochen: Hoisin, Teriyaki und Oyster Sauce kommen in die Pfanne oder den Wok. Sie entwickeln ihre Aromen durch Hitze und verbinden sich mit den anderen Zutaten.

    Zum unsichtbaren Würzen: Fish Sauce arbeitet im Hintergrund. Man schmeckt sie nicht direkt, aber ohne sie fehlt einem Gericht die Tiefe. Immer nur tropfenweise einsetzen.

    Zum Dippen: Spring Roll Sauce und Sweet Chilli Sauce kommen in kleine Schälchen auf den Tisch. Sie sind die perfekte Begleitung zu allem, was knusprig, frittiert oder gegrillt ist.

    Haltbarkeit und Lagerung

    Alle sechs Saucen halten sich nach dem Öffnen im Kühlschrank mehrere Monate. Fish Sauce ist praktisch unbegrenzt haltbar. Hoisin und Oyster Sauce sollten innerhalb von drei bis vier Monaten aufgebraucht werden, da sie mit der Zeit an Aroma verlieren.

    Wer diese sechs Saucen im Kühlschrank hat, ist für die meisten asiatischen Rezepte bestens ausgerüstet. Der Rest ist Reis, Gemüse und ein heisser Wok.

  • Chicken Fried Rice

    Chicken Fried Rice

    Chicken Fried Rice

    Gebratener Reis mit Poulet ist ein Klassiker der asiatischen Küche, der sich perfekt zur Resteverwertung von gekochtem Reis eignet. Das Gericht ist in unter 30 Minuten zubereitet und schmeckt wie vom Take-away um die Ecke. Der Schlüssel zum perfekten Fried Rice liegt in der Verwendung von kaltem, bereits gekochtem Reis – so wird das Ergebnis schön locker und nicht matschig.

    Zutaten

    Reis

    • 370 g Jasminreis (oder 740 g bereits gekochter, kalter Reis)
    • 560 ml Wasser (falls Reis frisch gekocht wird)

    Poulet

    • 300 g Pouletbrust, in kleine Würfel geschnitten
    • 1 EL Sojasauce
    • 1 EL Sesamöl

    Sauce

    • 2 EL Sojasauce
    • 1 EL Austernsauce
    • 1 TL Sesamöl
    • 1 Prise weisser Pfeffer

    Restliche Zutaten

    • 3 EL Pflanzenöl (aufgeteilt)
    • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
    • 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
    • 80 g Erbsen (tiefgekühlt)
    • 80 g Rüebli, in kleine Würfel geschnitten
    • 2 Eier, leicht verquirlt
    • 2 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten

    Zubereitung

    Reis und Poulet vorbereiten

    Den Reis idealerweise am Vortag kochen, abkühlen lassen und über Nacht im Kühlschrank aufbewahren. Falls kein vorgekochter Reis vorhanden ist, den Reis waschen, mit dem Wasser aufkochen und bei niedriger Hitze ca. 12 Minuten garen. Den Reis auf einem Blech ausbreiten und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank kaltstellen. Die Pouletwürfel mit Sojasauce und Sesamöl in einer Schüssel marinieren und beiseitestellen. Die Zutaten für die Sauce in einer kleinen Schüssel verrühren.

    Poulet und Gemüse braten

    1 EL Pflanzenöl in einem Wok oder einer grossen Bratpfanne bei hoher Hitze erhitzen. Die marinierten Pouletwürfel hineingeben und ca. 3–4 Minuten goldbraun braten, bis sie durchgegart sind. Das Poulet aus dem Wok nehmen und beiseitestellen. 1 EL Pflanzenöl nachgeben, Knoblauch und Zwiebel ca. 1 Minute anbraten. Rüebli und Erbsen hinzufügen und weitere 2 Minuten mitbraten.

    Reis und Eier fertigstellen

    Das Gemüse an den Rand des Woks schieben. Das restliche 1 EL Pflanzenöl in die Mitte geben und die verquirlten Eier hineingeben. Die Eier kurz stocken lassen und dann grob zerteilen. Den kalten Reis in den Wok geben und alles bei hoher Hitze ca. 3–4 Minuten braten, dabei Klumpen mit dem Pfannenwender aufbrechen. Die vorbereitete Sauce über den Reis giessen und alles gut durchmischen. Das gebratene Poulet wieder hinzufügen und nochmals 1 Minute heiss werden lassen. Die Frühlingszwiebeln unterrühren.

    Serviervorschlag

    Den Chicken Fried Rice sofort heiss servieren und nach Belieben mit zusätzlichen Frühlingszwiebelringen und einem Spritzer Sojasauce garnieren. Dazu passt ein frischer Gurkensalat mit Reisessig oder eine scharfe Sriracha-Sauce für alle, die es etwas feuriger mögen.

    Bilder

    Quellen

    • RecipeTin Eats: Chicken Fried Rice – [<http://recipetineats.com/chicken-fried-rice|recipetineats.com/chicken-fried-rice>](<https://www.recipetineats.com/chicken-fried-rice/>)
  • Crispy Garlic Chicken Noodles

    Crispy Garlic Chicken Noodles

    Dieses Gericht bringt Takeout-Feeling direkt in die eigene Küche – in nur 20 Minuten. Knusprig angebratenes Poulet trifft auf breite Reisnudeln in einer süss-scharfen Thai-Chili-Sauce mit ordentlich Knoblauch. Und die Zubereitungsart der Fleisches merke ich mir für weitere Kombinationen in einer Reisbowl oder Salat. Jetzt zuerst aber Chicken Noodles!

    Zutaten

    Für die Nudeln

    • 225 g Thai Kitchen Nest Nudeln oder breite Reisnudeln
    • etwas neutrales Öl (zum Vermengen nach dem Kochen)

    Für die Sauce

    • 80 ml Sojasauce (plus 1 EL separat)
    • 60 ml süsse Thai-Chili-Sauce
    • 2 EL Reisessig
    • 2 EL geröstetes Sesamöl
    • 1 EL Ingwer grieben
    • Chiliflocken nach Geschmack
    • 60 ml Wasser

    Für das Poulet

    • 450 g Pouletbrust in Streifen geschnitten / Pouletgeschnetzeltes
    • 2 EL Mehl oder Maisstärke
    • 3 EL gesalzene Butter
    • 4 Knoblauchzehen, gehackt

    Für das Gemüse & Topping

    • 2 Schalotten, in Ringe geschnitten
    • 4 Frühlingszwiebeln, gehackt
    • Sesamsamen zum Bestreuen

    Zubereitung

    Nudeln kochen

    • Reisnudeln gemäss Packungsanleitung kochen
    • Abgiessen, kurz abspülen und mit etwas Öl vermengen, damit sie nicht zusammenkleben

    Sauce anrühren

    • 80 ml Sojasauce, süsse Thai-Chili-Sauce, Reisessig, Sesamöl, Ingwer und Chiliflocken in einer Schüssel verrühren
    • 60 ml Wasser einrühren und beiseite stellen

    Poulet braten

    • Poulet mit Mehl oder Maisstärke vermengen
    • 2 EL Butter in einer grossen Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen
    • Poulet darin ca. 5 Minuten knusprig braten
    • 1 EL Butter, 1 EL Tamari/Sojasauce und den Knoblauch zugeben
    • Weitere Minute braten, dann Poulet aus der Pfanne nehmen

    Zusammenführen

    • In derselben Pfanne die Schalotten und Frühlingszwiebeln ca. 3 Minuten anbraten
    • Sauce, Nudeln und das Poulet zugeben
    • Alles gut vermengen und weitere 3–5 Minuten kochen, bis die Sauce die Nudeln gleichmässig überzieht
    • Basilikum unterheben

    Serviervorschlag: In Schüsseln anrichten und grosszügig mit Sesamsamen bestreuen.

    Bilder

    Quellen

    • 20 minute Crispy Garlic Chicken Noodles – Half Baked Harvest https://www.halfbakedharvest.com/garlic-chicken-noodles/
  • Garlic Teriyaki Chicken Don – Japanische Reisschale mit Knoblauch-Teriyaki-Poulet

    Garlic Teriyaki Chicken Don – Japanische Reisschale mit Knoblauch-Teriyaki-Poulet

    Teriyaki Chicken Donburi ist japanisches Soulfood in Perfektion: saftiges Poulet, glasiert in einer glänzenden, leicht klebrigen Teriyaki-Sauce und das Ganze auf dampfendem Reis serviert. Diese Version bekommt durch den Knoblauch einen extra Kick, der das Gericht noch aromatischer macht. Mit den richtigen Toppings wird daraus eine Schale, die es mit jedem japanischen Restaurant aufnehmen kann.

    Zutaten

    Für 2 Personen

    Poulet

    • 500 g Pouletgeschnetzeltes
    • 1 EL Sesamöl
    • 2 Prisen Salz und Pfeffer
    • 1 EL Kartoffelstärke (oder Maisstärke)

    Knoblauch-Teriyaki-Sauce

    • 2 EL Sojasauce
    • 2 EL Sake
    • 2 EL Mirin
    • 2 TL Zucker
    • ½ EL frisch geriebener Knoblauch
    • 2 EL Dashi-Brühe (oder Wasser)

    Zum Servieren

    • 2 Portionen gekochter japanischer Rundkornreis
    • 1 Frühlingszwiebel grün,  fein geschnitten

    Optionale Toppings

    • Japanische Mayonnaise
    • Frühlingszwiebeln, fein geschnitten
    • Kizami Nori (geschnittene Nori-Blätter)
    • Chilifäden
    • Shichimi Togarashi (japanisches Chilipulver)
    • 2 wachsweiche Eier (6½–8 Minuten gekocht)

    Zubereitung

    Poulet vorbereiten

    • In einer Schüssel mit Salz, Pfeffer und Kartoffelstärke und einem kleinen Teil der Sauce vermengen
    • Gut durchmischen, bis alles gleichmässig überzogen ist

    Poulet braten

    • Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen
    • Öl hinzufügen
    • Poulet ca. 4 – 5  Minuten braten, bis die Haut knusprig und goldbraun ist
    • Das Poulet muss noch nicht ganz durch sein – es gart in der Sauce weiter

    Teriyaki-Sauce zubereiten und glasieren

    • Sojasauce, Sake, Mirin, Zucker, Knoblauch und Dashi in einer kleinen Schüssel verrühren
    • Sauce in die Pfanne zum Poulet giessen
    • Weiterkochen, bis die Sauce sirupartig eingedickt ist
    • Poulet wenden, damit es rundherum gleichmässig glasiert wird
    • Vom Herd nehmen

    Anrichten

    • Heissen Reis in Schalen füllen (Platz für Toppings lassen)
    • Glasiertes Teriyaki-Poulet darauf anrichten
    • Mit gewünschten Toppings garnieren
    • Sofort servieren

    Tipp: Die Kartoffelstärke sorgt dafür, dass die Sauce besser am Poulet haftet und eine schön glänzende Glasur entsteht.

    Variante: Statt Pouletgeschnetzeltes funktioniert auch Pouletbrust, Lachs, Rindfleisch, Schweinefleisch oder sogar fester Tofu.

    Aufbewahren: Das Poulet (ohne Reis) hält sich im Kühlschrank 2 Tage oder eingefroren bis zu 2 Wochen. Den Reis am besten frisch zubereiten.

    Serviervorschlag: Mit einer kleinen Schale Misosuppe und eingelegtem Gemüse (Tsukemono) für ein komplettes japanisches Set-Menü.

    Bilder

    Quellen

    • Garlic Teriyaki Chicken Donburi – Sudachi Recipes https://sudachirecipes.com/chicken-teriyaki-donburi-recipe/
  • Tamagoyaki – Japanisches Omelett

    Tamagoyaki – Japanisches Omelett

    Tamagoyaki ist weit mehr als nur ein Omelett. Es ist ein Massstab für kulinarische Fertigkeit in Japan und ein täglicher Begleiter von der Bento-Box bis zum Sushi-Restaurant. So simpel es scheint, so viel Übung braucht es mit der Hitze und vor allem dem geschickten Aufrollen und Schneiden des Omeletts. Und vorallem liebe ich die rechteckige Makiyakinabe Pfanne. Ein gute Investition für alle Omelett Nerds!

    Zutaten (für 2-3 Portionen)

    • 3 grosse Eier (je 50g ohne Schale)
    • 1/2 EL Mirin (oder Zucker)
    • 1 Prise Salz
    • 1 TL Usukuchi (helle Sojasauce) oder normale Sojasauce
    • 1 EL Wasser (oder Milch) optional, für fluffigere Textur
    • 1 EL neutrales Öl zum Braten

    Zubereitung (in der rechteckigen Pfanne)

    Vorbereitung

    • Die Eier in eine Schüssel aufschlagen
    • Zucker und Salz hinzufügen
    • Sojasauce und Wasser (falls verwendet) dazugeben
    • Mit Stäbchen in Zickzack-Bewegungen sanft vermischen – nicht schaumig schlagen!
    • Die Mischung durch ein feines Sieb giessen für gleichmässige Textur

    Die Pfanne vorbereiten

    • Die rechteckige Tamagoyaki-Pfanne (Makiyakinabe) auf mittlere Hitze erhitzen
    • Die Pfanne grosszügig mit ölgetränktem Küchenpapier einölen
    • Temperaturtest: Ein Tropfen Eimischung sollte sofort zischen (160-180°C)

    Die Schicht-für-Schicht-Technik

    Erste Schicht:

    • Eine dünne Schicht Eimischung (etwa 1/3 der Eiflüssigkeit) in die Pfanne giessen
    • Die Pfanne schwenken, damit sich die Mischung gleichmässig verteilt
    • Luftblasen mit Stäbchen durchstechen
    • Wenn der Boden fest ist, die Oberseite aber noch leicht flüssig (20% flüssig), von hinten nach vorne rollen (Mit zwei Holzkochlöffeln / Für Profis: mit Stäbchen)
    • Die gerollte Portion nach hinten schieben

    Zweite Schicht:

    • Wichtig: Die Pfanne erneut ölen
    • Die nächste Portion Eimischung eingiessen
    • Die bereits gerollte Portion anheben, damit die frische Mischung darunter fliessen kann
    • Wieder warten bis der Boden fest ist
    • Die neue Schicht über die alte rollen – von hinten nach vorne

    Dritte Schicht:

    • Prozess wiederholen: ölen, giessen, anheben, warten, rollen
    • Nach dem letzten Rollen das Omelett gegen die Pfannenwände drücken für die rechteckige Form

    Finalisierung

    • Das fertige Tamagoyaki auf ein Schneidebrett legen
    • In eine Bambusmatte einwickeln und 5 Minuten ruhen lassen für perfekte Form
    • Halbieren und danach nochmals dritteln oder vierteln
    • Warm servieren

    Bilder

    Quellen

    Rezepte und Techniken:

    Hintergrundinformationen und Geschichte:

    Spezialisierte Pfannen und Ausrüstung:

    Regionale Varianten und Kultur:

    Umfassende Guides und Details:

    Moderne Variationen und Fusion:

    Bento-Kultur und Verwendung:

     

  • Sesam Meatballs mit süss-scharfer Sauce

    Sesam Meatballs mit süss-scharfer Sauce

    Einleitung

    Fleischbällchen einmal anders: Statt sie wie gewohnt in Tomatensauce zu servieren, kommen diese hier mit einer überraschenden Geschmackskombination daher. Sesamöl, Hoisin, Erdnussbutter und Sriracha machen diese Fleischbällchen zu einem echten Geschmackserlebnis. Sie sind würzig, leicht scharf, angenehm süss und perfekt für alle, die etwas Abwechslung auf dem Teller lieben. Die Zubereitung ist einfach – das Ergebnis dafür umso raffinierter. Ideal mit einer Schüssel Reis, im Sandwich oder zu Ramen Noodles.

    Zutaten

    Für die Fleischbällchen:

    • 225 g Rinderhackfleisch
    • 225 g Schweinehackfleisch
    • 1 TL Sesamöl
    • 50 g Panko oder Semmelbrösel
    • 0.25 TL grobes Salz
    • 0.25 TL gemahlener Ingwer
    • 1 Ei
    • 1 TL gehackter Knoblauch
    • 60 ml geriebene gelbe Zwiebel (ca. ¼ Zwiebel)

    Für die Sauce:

    • 30 ml Hoisin-Sauce
    • 30 ml Sojasauce (natriumreduziert empfohlen)
    • 30 ml Ketchup
    • 30 ml heller brauner Zucker
    • 1½ EL cremige Erdnussbutter
    • 1 TL Sesamöl
    • 1 TL frisch geriebener Ingwer
    • 1½ TL Sriracha-Sauce (nach Geschmack)
    • ½ TL gehackter frischer Knoblauch

    Optional zum Garnieren:

    • geröstete Sesamsamen
    • Frühlingszwiebeln in feine Ringe geschnitten

    Zubereitung

    • Backofen vorheizen auf 230 °C (Ober-/Unterhitze). Ein Backblech mit Alufolie auslegen und mit etwas Öl oder Spray einfetten.
    • In einer grossen Schüssel das Rinder- und Schweinehackfleisch mit Sesamöl, Panko, Salz, Ingwer, Ei, Knoblauch und der geriebenen Zwiebel gut vermengen – am besten mit den Händen. Nicht zu lange kneten.
    • Aus der Masse kleine Fleischbällchen formen (etwa 3 cm Durchmesser) und auf das vorbereitete Backblech legen.
    • Im Ofen ca. 12 Minuten backen, bis sie gar und leicht gebräunt sind.
    • Währenddessen die Sauce zubereiten: Alle Zutaten für die Sauce in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze unter Rühren erwärmen, bis alles gut verbunden und warm ist.
    • Die fertig gebackenen Fleischbällchen in eine grosse Schüssel geben und mit der Sauce übergiessen. Gut vermengen, sodass alle Bällchen überzogen sind.
    • Nach Wunsch mit geröstetem Sesam und Frühlingszwiebeln garnieren – servieren und geniessen!

     

    Bilder

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  • Wafu – Japanisches Salatdressing

    Wafu – Japanisches Salatdressing

    Wafu Dressing zubereiten fühlt sich an wie Zaubertrank für Asterix und Obelix machen. Es gibt kein Standardrezept, sondern tausend Variationen bezüglich der Zutaten (siehe Quellen). Hier ist mein Zaubertrank; ein gutes Basisrezept um mal irgendwo zu starten.

    Zutaten

    Flüssigkeiten

    Zutat Menge (ml) Verhältnis
    Sojasauce 80 ml 4 Teile
    Reisessig 60 ml 3 Teile
    Neutrales Öl 40 ml 2 Teile
    Geröstetes Sesamöl 10 ml 0.5 Teil
    Mirin 10 ml 0.5 Teil
    Summe 200 ml 10 Teile

    Gewürze

    • 1 TL Zucker oder Ahornsirup

    • 1 TL frisch geriebener Ingwer

    • 1 TL geriebener Knoblauch

    • 1 TL gerösteter Sesam

    • Chiliflocken oder frisch gemahlener Pfeffer nach Geschmack

    Zubereitung

    1. Alle Zutaten in ein Schraubglas oder einen Shaker geben.

    2. Kräftig schütteln, bis sich alles gut verbunden hat.

    3. Abschmecken – bei Bedarf etwas mehr Süße oder Säure hinzufügen.

    Tipp:

    Für extra Umami kann man noch 1 TL geriebene Zwiebel oder etwas Dashi-Pulver einrühren.

     

    Quellen

    • https://sumikai.com/japan-erleben/rezepte/wafu-%E5%92%8C%E9%A2%A8-japanisches-salatdressing-221930/
    • https://www.justonecookbook.com/wafu-dressing-japanese-salad-dressing/
    • https://iamafoodblog.com/how-to-make-that-awesome-salad-dressing-you-have-at-every-japanese-restaurant-wafu-japanese-salad-dressing/
    • https://www.wandercooks.com/wafu-dressing/